BIO-Stoffe

Woran erkennst Du, dass ein Stoff „BIO“ ist?

„BIO“ kann vieles sein – im Stoffhandel bezieht es sich auf die verschiedenen Prozesse von der Herstellung des Rohstoffes (meist Baumwolle)  bis zum Vertrieb im Laden. Es gibt unterschiedliche Prüfstellen, die durch die Ausstellung von Zertifikaten dem Kunden Sicherheit geben, dass er ein umweltverträgliches und hautfreundliches Produkt erwirbt.

Alle Kennzeichen werden immer nur für ein Jahr vergeben und die Firmen unterliegen der regelmässigen Kontrolle durch unabhängige Prüfer, um die Zertifikate weiterhin führen zu dürfen.

Der Anbau

Gekennzeichnet wird z.B. der biologische Anbau der Baumwolle ohne Verwendung von chemischen Düngern und Pflanzenschutzmitteln oder den Einsatz von gentechnisch veränderten Organismen. Das kbA (kontrolliert biologischer Anbau) Kennzeichen stellt sicher, dass die Düngung organisch mit Mist und Kompost erfolgt und die Baumwolle in sogenannter Fruchtfolge angebaut wird, das heißt in Abwechslung mit anderen Feldfrüchten. Die Einhaltung der kbA-Kriterien unterliegt einer jährlichen Kontrolle durch eine unabhängige Instanz, die dem Betrieb ein entsprechendes Zertifikat ausstellt.

Verarbeitung der Baumwolle

Auch die Verarbeitung der Baumwolle zu Stoffen in Meterware kann „bio“ erfolgen: hier geht es um die Schadstoffbelastung in den Fabriken, den Umgang der Hersteller mit dem Thema Umwelt (z.B. im Bereich Abwasseraufbereitung) und die genaue Dokumentation aller Herstellungs – und Verarbeitungsprozesse. Auch ein Mindestmaß an sozialen Aspekten gehört dazu, unter anderem Arbeitsbedingungen und faire Entlohnung. Die Prozesse bei der Herstellung werden von Inspektoren detailliert überprüft, bevor z.B. eine GOTS (Global Organic Textile Standard) Zertifizierung in Frage kommt.

Transport und Vertrieb

Der Transport und der Vertrieb bilden den letzten Teil der Kette, bevor der Stoff den Kunden erreicht. Hier kommt das Schlagwort „bio“ ebenfalls zu Tragen: je länger die Transportkette, desto intensiver müssen die Stoffe auf dem Weg zum Kunden vor Schädlingsbefall geschützt werden. STANDARD 100 by OEKO-TEX® untersagt hier z.B.die Verwendung bestimmter Chemikalien und erstellt Richtwerte für die erlaubten Rückstände in den Textilien, die zu Hautreizungen führen könnten.Generell gilt: je kürzer der Transportweg, desto besser.

Die wichtigsten und bekanntesten „BIO“ Kennzeichnungen im Stoffhandel sind:

bezieht sich auf die Herstellung des Rohstoffes

regelt den gesamten Prozess von Baumwollanpflanzung über die Stoffherstellung in der Fabrik bis zur Lieferkette zum Endverbraucher

Vor allem in Europa bekanntes und beliebtes Kennzeichen analog zum GOTS, mit Klassifizierung je nach Stoffverwendung - eine gute Richtlinie für Personen mit empfindlicher Haut

  • Bei Stoffgeschichten sind z.B. alle unifarbenen Jerseystoffe grundsätzlich STANDARD 100 by OEKO-TEX® zertifiziert und Du bekommst eine große Auswahl an gemusterten Bekleidungs-Stoffen mit dem GOTS Siegel. Auch unsere Deko-Stoffe tragen großteils das STANDARD 100 by OEKO-TEX® Zertifikat oder sind aus amerikanischen Premium Cotton hergestellt.

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